Konkurrenten

Schlichtungsstellen

Mit Schlichtungsstellen wollen viele Branchen schnell und billig Konflikte lösen – und zugleich etwas über Qualitätsprobleme in den eigenen Reihen lernen. Über den Aspekt der Kundenbindung verleihen sich Banken, Versicherungen, Kfz-Handel, Ärzte, usw. das Prädikat „besonders kunden- und verbraucherfreundlich“ und bearbeiten jährlich über ihre Schlichtungsstellen, mit zum Teil hochkarätiger juristischer Besetzung, etwa 100.000 (!) Beschwerden unzufriedener Kunden.

Eine derartige Fall- und Problemlösung setzt die Anwaltschaft verständlicherweise unter Konkurrenzdruck, wobei vordergründig zusätzlich die Annahme aufkommen könnte, dass angesichts des kostenlosen Schlichtungsverfahrens die Anwaltschaft als „Kostentreiber“ dasteht.

So begrüßenswert aus Verbrauchersicht die Ergebnisse der Schlichtungsstellen auch sein mögen, es bleibt die entscheidende Frage, ob diese Institutionen wirkliche Objektivität garantieren und ob Ihren Interessen hinlänglich und unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Aspekte Rechnung getragen wurde.

Sie sollten nicht vergessen, wer die Initiatoren der Schlichtungsstellen sind und wer sie bezahlt. Denn letztlich geht es denn Branchenvertretern natürlich darum, dass sich die Kosten des Schlichtungsverfahrens wirtschaftlich rechnen. Nur bei unabhängiger Interessenvertretung werden Sie daher sicherstellen, dass Ihren Rechten ausreichend Rechnung getragen wurde.

Paradox ist, dass mittlerweile auch die Bundesrechtsanwaltskammer ernsthaft überlegt, einen Ombudsmann zu installieren, der sich den Anliegen unzufriedener Mandanten stellt und etwaige Haftungsansprüche der Mandanten ohne gerichtliches Verfahren klärt.

Deshalb:
Letztlich kann nur der Rechtsanwalt beurteilen, ob das erzielte Ergebnis tatsächlich mit den Möglichkeiten der Rechtslage übereinstimmt. Es kann Ihnen deswegen nur geraten werden, in das Schlichtungsverfahren direkt mit einem Anwalt hineinzugehen – so wie es viele Kunden bereits jetzt tun.

Hierfür steht Ihnen die Rechtsanwaltskanzlei RA Granitzka und wir zur Verfügung.

Inkassounternehmen

Es muss prinzipiell anerkannt werden, dass Rechtsanwälte und Inkassounternehmen Konkurrenten am Markt der Rechtssuchenden sind, jedoch lohnt es sich, einen Blick auf die Synergieeffekte zu werfen:

  • Inkassounternehmen haben den Vorteil, dass sie durch mandatsbezogene Werbung ungeniert Kunden anwerben können, ohne unseriös zu wirken; bei Anwälten haben Werbemaßnahmen zur Mandatsgewinnung immer einen faden Beigeschmack.
  • Daraus folgt das zielgerichtete Ansprechen eines speziellen Klientel und der Aufbau einer perfekten Bürostruktur und Büroorganisation, die der Beschleunigung des Forderungseinzugs und damit der Erfolgsquote dient.
  • Inkassounternehmen müssen sich nicht mit zeitraubenden Rechtsfällen abseitiger Rechtsgebiete abgeben, die im Anwaltsbüro Zeit und Geld verschlingen.
  • Inkassounternehmen sind daher auch in der Lage, Großmandanten zu betreuen, mit deren Bearbeitung und Abwicklung der Rechtsanwalt im Regelfall überfordert ist. Im Bereich des Masseninkassos nehmen die Inkassounternehmen in Deutschland sogar eine elementare Aufgabe der Rechtspflege war.
  • Das Inkassounternehmen wird jedenfalls zur verbindlichen Erteilung von Rechtsrat sich immer eines Rechtsanwalts bedienen und stellt daher anwaltlichen Rat als Teil der eigenen Dienstleistung in den Vordergrund.
  • Als verlängerter Arm des Inkassounternehmens bestimmt der Rechtsanwalt aufgrund seiner Erfahrung die Art und Weise der einzuleitenden Zwangsmaßnahmen und die weitere Vorgehensweise gegenüber dem Schuldner und ist überdies akzeptierter Ansprechpartner von Behörden, Gerichten und Versicherungen.

Deshalb:
Als Team und kompetentes Gespann bieten Inkassounternehmen und Rechtsanwalt die ideale Basis für ein erfolgreiches Forderungsmanagement.